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Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) wird auch emotional instabile Persönlichkeitsstörung genannt. Zum Erscheinungsbild gehören sehr wechselhafte Stimmungen und Affekte, ein zerrüttetes Selbstbild, sehr unterschiedlich ausgeprägte Arten von traumabedingten Dissoziationen und damit verbundene Autoaggression sowie extreme zwischenmenschliche Sensibilität und extremes Emotionsgedächtnis. Vor allem die letzten beiden Symptome sind häufig Ursache für soziale Konflikte. Grundsätzlich können die Symptome bei den Betroffenen sehr unterschiedlich sein; viele davon gibt es sogar gegenteilig. Die Stärke der Störung ist von Person zu Person individuell, ebenso das damit verbundene Leiden und die individuellen Belastungserscheinungen. Es ist jedoch immer eine seelische Dauerbelastung gegeben, das Leben Betroffener ist nachhaltig beeinträchtigt.

Der Name „Borderline“ stammt aus Zeiten, als man BPS als einen Grenzfall (engl. borderline) zwischen Psychose und Neurose beschrieb. Menschen mit BPS leiden jedoch an ihren oft in ihrer Stärke nicht zu reduzierenden Reaktionen auf äußere Einflüsse, ihren starken Gefühlen und Erinnerungen. Sie können ihren Gefühlsimpulsen dann nichts entgegensetzen. Bei den Erscheinungen, die das Krankheitsbild mit dem psychotischen Bereich in Verbindung brachten, handelt es sich um so genannte „Pseudopsychosen“. So kann es zum einen sein, dass jemand in bestimmten Situationen für einen begrenzten, meist kurzen Zeitraum (situativ) nicht in der Lage ist, die allgemeine Realität richtig zu beurteilen (latente Hysterie). Zum anderen besteht die Möglichkeit, dass die Person für einen unbestimmten Zeitraum bezugsgerichtete Aspekte der Wirklichkeit nicht realistisch wahrnimmt. Beide Fälle stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit dem ursächlichen traumatischen Erlebnis und dem damit verbundenen dissoziativen Verdrängungsprozess.

Obwohl nicht so bekannt wie Schizophrenie oder Bipolare Störung (früher manisch-depressive Erkrankung), ist Borderline häufiger und betrifft in Deutschland derzeit zwei bis drei Prozent der Erwachsenen. Frauen sind etwa dreimal so oft betroffen wie Männer. Diese auffällige Geschlechterdifferenz könnte damit zusammenhängen, dass traumatisierte Frauen eher klinisch und entsprechende Männer eher forensisch auffällig werden und dass Männer mit Borderline-Symptomatik eher anderen Persönlichkeitsstörungen (z. B. antisoziale Persönlichkeitsstörung) zugeordnet werden.

Ein typisches äußerliches Merkmal der BPS ist selbstverletzendes Verhalten (SVV). Klassische Beispiele dafür sind unbewusstes oder ungewolltes Aufkratzen von Mückenstichen, oder in bewusster Form (parasuizidale) Handlungen, wie das Zufügen von Biss- oder Schnittwunden. In einigen Fällen auch Suizidversuche, bis hin zum vollendeten Suizid, und dies oft in Zusammenhang mit PTBS-typischen schweren Depressionen, zerbrochenem Lebensweg, sozialen Konflikten oder sozialer Isolierung.

Symptome
Wie die Grade der Störung selbst, so sind auch die Symptome höchst unterschiedlich. Jeder Betroffene hat ein eigenes Belastungsbild. Die Symptome können bei den Betroffenen auch gegenteilig ausgeprägt sein. Es gibt 2 "Grundtypen" mit bestimmten Tendenzen, eine Gruppe lebt die Aggression eher nach außen aus während die andere sie eher gegen sich selbst richtet, jedoch gibt es hier Überschneidungen. Häufig wird ein Gefühl des Selbsthasses durch Situationen ausgelöst, auf die die Betroffenen überhaupt keinen Einfluss haben. Viele Borderliner haben zusätzlich eine chronisch endogene Depression.

Während bei einer Person mit Bipolarer Störung eine Stimmung für mehrere Wochen anhält, kann ein Mensch mit einem Borderline-Symptom intensive Schübe aus Angst, Depression, Selbsthass oder Wut für einen kurzen Zeitraum oder wenige Stunden erleben, jedoch auch über mehrere Tage und noch deutlich länger. Diese können in Verbindung mit Störungen der Impulskontrolle wie impulsiver Aggression, selbstverletzendem Verhalten und Alkohol- und anderem Drogenmissbrauch auftreten. Es kann zu übermäßigem Geldausgeben oder Essstörungen kommen sowie zu Beziehungssucht und riskanten Sexualpraktiken. Abhängigkeits- oder Suchtverhalten ist eine häufige Begleiterscheinung. Besonders BPS-Betroffene „verlagern ihre Sucht“ (Suchtverlagerung) von einem Bereich in einen anderen, sie wechseln plötzlich die Drogen bzw. den Suchtbereich. Die meist mit der Sucht einhergehenden selbstzerstörerischen Verhaltensweisen verstärken das Krankheitsbild.

Wahrnehmungs- und Bewusstseinsstörungen können zu häufiger Änderung von Langzeitzielen, Karriereplänen, Berufen, Freundschaften, Geschlechtsidentität, Religionszugehörigkeit, der Meinung und Werten führen. Häufig berichten die Patienten, dass sie „sich selbst nicht fühlen können“ (Depersonalisation), oft fühlen sie sich selbst gegenüber fremd, es handelt sich dabei um auch sehr stark auftretende dissoziative Symptome. Manchmal empfinden sich Menschen mit BPS als grundsätzlich schlecht oder wertlos.

Das Verhalten von Borderline-Betroffenen bewegt sich auch oft zwischen Neurosen, Psychosen und Mini-Psychosen.

Selbstverletzendes Verhalten, in schweren Fällen bis hin zum Suizid, ist symptomatisch. Typische Formen sind z. B. Aufkratzen von Mückenstichen, in schwereren Fällen auch das Zufügen von Biss- oder Schnittwunden. Häufig äußern sich verborgener oder offener Selbsthass oder die oft schwer zu erkennende Dissoziation und die Unfähigkeit, die plötzlich auftretenden Spannungen abzubauen, sowie ein Gefühl des „sich nicht mehr Spürens“ in autoaggressivem Verhalten. Eine Gefahr der Selbstverletzung oder eines Selbstmordes kann auch in manchen Fällen zum Zeitpunkt einer Hochstimmung bestehen. Selbstverletzung findet also vor allem zur Selbstbestrafung, zum Spannungsabbau sowie um "sich selbst zu Spüren" statt. Neuere Forschungsergebnisse zeigen, dass Borderline-Patienten ein verringertes Schmerzempfinden besitzen, das heißt auf einen Schmerzreiz weniger reagieren als Vergleichspersonen. Dies wird auf einen aktiven Unterdrückungsmechanismus des Gehirnes zurückgeführt.


Sozialverhalten und Partnerschaft
Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind oft höchst instabil. Die borderlinekranke Person schwankt zwischen vorwurfsvollen Angriffen und Klammerverhalten. BPS-Kranke schwanken zwischen Idealisierung und Entwertung der anderen Person hin und her und fürchten gleichzeitig, verlassen zu werden. Die Betroffenen sind schnell enttäuscht und erbost, wenn andere ihre Erwartungen nicht erfüllen, bleiben aber trotzdem intensiv an sie gebunden. Einige Borderlinekranke demütigen die Personen, die sie lieben, wünschen sich aber gleichzeitig, dass die jeweilige Person bleibt. Besteht eine enge emotionale Bindung zu einem anderen Menschen, kann auch die Tendenz bestehen, die andere Person zu idealisieren.

Bereits kleine Anlässe können starke Gefühlsimpulse auslösen, die vom Betroffenen nicht verarbeitet werden können. Es gibt für viele Betroffene häufig über Tage oder sogar Wochen keinen Ausweg aus der eigenen Gefühlswelt. Häufig werden Äusserungen sowie Kommunikationssignale wie Gesten, Mimik und Betonung sehr intensiv analysiert und auf „Signalwirkung“ hinsichtlich möglicher Angriffe oder feindlichen Verhaltens untersucht. Ursache ist eine häufig anzutreffende generelle Erwartungshaltung, dass Kränkungen vom Gegenüber zu erwarten sind.

Die Angst, verlassen zu werden, steht oft in Beziehung mit eigenen, traumatischen Erfahrungen und deren dissoziativer Bewältigung. Dies führt dazu, dass sich der Betroffene oft unbewusst in einer Weise verhält, durch die er die Bezugsperson verliert oder zumindest kränkt. Es fällt den Betroffenen schwer, Nähe zuzulassen, auch wenn sie ständig danach suchen. Dieses Problem ist ich-synton, das heißt Betroffene wissen nicht bzw. haben höchstens ein unangenehmes Gefühl, dass sie de facto Angst vor Nähe haben.

Das allgemeine soziale Verhalten Betroffener ist nicht nur durch die Belastungserscheinungen alleine zu beschreiben. Es ist immer abhängig vom Menschen, der dahinter steckt, der mit den Problemen und Erschwernissen der Borderline-Störung leben muss. Das erfordert besondere Verantwortung und besondere Anstrengung von beiden Seiten. Da es den Betroffenen aber in vielen Lebenslagen oft schwer bis unmöglich ist, den Erwartungen der Umwelt zu entsprechen, entsteht für diese Personen und ihre Partner[1] meist erhebliches persönliches Leid.

Ursachen
Studien zeigen, dass viele BPS-Patienten eine Vorgeschichte von traumatischen Erfahrungen in der (frühen) Kindheit und Jugend aufweisen aus Missbrauch, gestörten Beziehungen zu den Eltern, über- oder unterengagierte Eltern, Vernachlässigung oder Trennung im jungen Alter. Das ambivalente Elternhaus spielt hier eine wichtige Rolle, denn fast alle Betroffenen berichten über wenig fürsorgliche, wenig emotional unterstützende Eltern, die gleichzeitig diffuse Erziehungsstile und Überkontrolle anwenden. Ebenfalls kommt körperliche Misshandlung häufig vor. 40 bis 71 Prozent der BPS-Patienten berichten von einem sexuellen Missbrauch, 37 bis 64 Prozent von dauerhafter Trennung der Eltern durch Scheidung oder Verlust eines Elternteils.

BPS führt immer zu einer verminderten Belastbarkeit und dadurch zu einer erhöhten Gefahr, zusätzlich traumatisiert zu werden. Erwachsene mit BPS sind auch wesentlich häufiger Opfer von Gewalt, einschließlich Vergewaltigung und anderen Verbrechen. Ungünstige Partner- oder Lebensstilwahl, schädigende Umgebungen und die eigene Impulsivität können dazu beitragen..

Einige Forscher nehmen an, dass BPS-Patienten auch eine vererbte empfindliche Veranlagung für Traumatisierungen haben (siehe Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung). Andere Forscher glauben, dass BPS aus einer Kombination von individueller Verletzlichkeit als kleines Kind plus einer Reihe von auslösenden traumatisierenden Ereignissen verursacht wird.

Es gibt Ähnlichkeiten zwischen BPS und Posttraumatischer Belastungsstörung und Dissoziativer Identitätsstörung (siehe Weblinks), sowohl im Erscheinungsbild als auch bei den Ursachen und der Therapie. (Frühe) traumatische Belastung, eine einzige schwere genauso wie viele (weniger) schwere, führt zu den beschriebenen Symptomen.

By wikipedia .. ich wollt das nur schnell mal so rein stelln. sobald ich die zeit habe, werde ich meine eigenen Gedanken dazu hier posten... es war mir nur wichtig, dass auf dieser site wenigstens etwas dazu steht


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